Home | Mieterstrom-PV in Deutschland
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat den schleppenden Aufbau von Mieterstrom-PV-Anlagen in Deutschland zuletzt kritisiert. Die Zahlen sind beeindruckend: 9000 Anlagen auf 1,9 Millionen geeigneten Wohngebäuden. Seit der Einführung des Solarpaket 1 ist geförderter Mieterstrom auch auf gewerblichen Immobilien möglich, was diese Zahl noch weiter erhöhen würde.
Die Forderung nach einer einheitlichen Abrechnung und standardisierten Meldeprozessen bei den über 900 verschiedenen Netzbetreibern ist grundlegend für die weitere Erschließung durch Gebäudeeigentümer und Anlagenbetreiber.
Das IW kritisiert weiterhin, dass der Bau von kleineren Anlagen, die nicht das volle zur Verfügung stehende Potenzial ausschöpfen, begünstigt wird. Diese Lösung sei durch die vorherrschenden Rahmenbedingungen oftmals wirtschaftlicher. Aus der Praxis können wir bestätigen, dass kleinere Anlagen in vielen Fällen profitabler ausfallen, am häufigsten ist dieses Phänomen beim Allgemeinstromversorgungsmodell zu beobachten.

Spielen Sie mit dem Gedanken der Installation einer PV-Anlage für Ihre Mehrparteienimmobilie?
Melden Sie sich bei uns, falls Sie Interesse an einer wirtschaftlichen Umsetzung haben – es ist alles nicht so schlimm, wie es manchmal dargestellt wird.
Aus unserer Sicht übersieht das IW aber auch die positiven Entwicklungen in diesem Bereich. Viele Netzbetreiber unterstützen schon heute das virtuelle Summenzählermodell, obwohl dies noch nicht verpflichtend ist – was jedoch mit der Einführung des Solarpaket 2 erwartet wird. Der Einsatz von Smartmetern ist auch heute schon möglich, und die grundzuständigen Messstellenbetreiber sind verpflichtet dies zu unterstützen.
Die größte Lücke besteht eher im fehlenden Know-how bei Eigentümern und Anbietern in diesem Bereich, als an den politischen Rahmbedingungen.
Wir unterstützen einige Punkte des IW, sehen aber gleichzeitig auch den Fortschritt der Politik.
