Home | Modulare Ladeinfrastruktur Planung | Wallbox für Mietobjekte
Der Bedarf an Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wächst – und mit ihm der Druck auf Gebäudeeigentümer, eine Lösung zu finden. Doch die Umsetzung ist oft komplex: Hohe Anfangsinvestitionen, rechtliche Vorgaben und ungewisse Auslastung erschweren die Entscheidungsfindung.
Wir helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen – mit Erfahrung, durchdachter Planung und modularen Services.


Für Wohneigentumsgemeinschaften (WEG) gelten besondere Regeln. Damit Sie genau wissen, worauf es ankommt, haben wir eine eigene Seite entwickelt: Dort finden Sie den gesamten, an das WEG-Recht angepassten Prozess – einfach erklärt und übersichtlich dargestellt.

Rund 80 % aller Ladevorgänge finden zu Hause oder am Arbeitsplatz statt. Wer Ladeinfrastruktur anbietet, erhöht die Attraktivität seiner Immobilie – heute und in Zukunft. Darüber hinaus steigert eine zukunftsorientierte Ausstattung nicht nur den Komfort der Mieter:innen, sondern auch den Wert und die Vermietbarkeit der Immobilie.

Mieter:innen haben nach aktueller Gesetzeslage [§ 554 BGB] grundsätzlich Anspruch auf einen Ladepunkt – sofern sie die Kosten übernehmen. Darüber hinaus kann die Eigentümerin durch das GEIG zur Umsetzung verpflichtet sein. Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder.
Mehr zu GEIG erfahren.

Ladeinfrastruktur kann wirtschaftlich betrieben werden – vor allem in Kombination mit Photovoltaik und intelligentem Energiemanagement. Viele Eigentümer:innen möchten das Geschäft jedoch nicht selbst führen. Deshalb bieten sich Betreiber- oder Contracting-Modelle an, bei denen externe Dienstleister sowohl das Investment als auch den Betrieb übernehmen.
Sollten sich Mieter:innen Ladepunkte teilen?
Ja – wenn einige Stellplätze ausschließlich zum Laden genutzt werden können, ist das die kosteneffizienteste Lösung zur Deckung des Grundbedarfs. Die Ladeleistung sollte auf den Energiebedarf, die Anzahl der Autos und die Verfügbarkeit von Parkplätzen abgestimmt sein.
Solche Modelle erzielen meist die besten Renditen pro Ladepunkt und sind daher auch bei Drittanbietern beliebt. In hochwertigen Wohnanlagen oder gewerblichen Objekten sollten Sie jedoch sorgfältig abwägen, wie akzeptabel das „Umparken“ für Ihre Nutzer:innen ist.
Sollten die Ladepunkte öffentlich zugänglich sein?
Das hängt von Standort und Zielsetzung ab. Öffentliche Nutzung kann zusätzliche Einnahmen über die THG-Quote bringen und die Auslastung verbessern. Außerdem ist Sie eine Voraussetzung vieler Förderprogramme.
Aber: Der Betrieb wird komplexer – insbesondere im Hinblick auf Zugangskontrolle, Abrechnung und Wartung. Das lässt sich an einen Drittanbieter auslagern. Gleichzeitig sollte durchdacht werden, ob externe Nutzer:innen den Komfort für Ihre Mieter:innen beeinträchtigen. Eine mögliche Lösung ist die zeitliche Differenzierung: z. B. externer Zugang nur Nachts.
Hinweis: Aufgrund gesunkener Marktpreise liefert die THG-Quote derzeit nur noch geringe Zusatzerträge.
Wer finanziert und besitzt die Ladeinfrastruktur – Mieter, Vermieter oder externer Betreiber?
Die Grundinstallation (zentrale Technik, Lastmanagement etc.) sollte idealerweise Eigentum der Vermieter:in bleiben. Das sichert langfristig die Steuerbarkeit des Gesamtsystems zum Vorteil aller Nutzer.
Stellplatz-Pakete (Zuleitung + Wallbox) können von einzelnen Mieter übernommen oder von Ihnen zur Verfügung gestellt werden.
Drittanbieter-Modelle sind ebenfalls möglich – wir helfen Ihnen, Vor- und Nachteile anhand Ihres Objekttyps zu bewerten. Dabei sollten u. a. folgende Aspekte berücksichtigt werden:
Welche Finanzierungs- und Vertragsmodelle sind möglich?
Typisch ist die Finanzierung der Grundinstallation durch die Eigentümer und die Refinanzierung über erhöhte Stellplatzmieten. Alternativ:
Tipp: Achten Sie bei Miet- oder Leasingmodellen darauf, wer die letzten Meter der Verkabelung finanziert – hier entstehen oft versteckte Kosten.
Was passiert beim Auszug, wenn die Wallbox einem Mieter gehört?
Wer ist energierechtlicher Betreiber der Ladeinfrastruktur?
Die Rolle des Betreibers umfasst:
In der Regel übernimmt diese Rolle entweder der Eigentümer oder ein externer Dienstleister. Wir helfen Ihnen, die passende Lösung für Ihre Struktur zu finden.
Welches Tarifmodell ist sinnvoll?
Ein einfacher kWh-Tarif ist meist ausreichend – doch weitere Modelle können zur Anwendung kommen:
Neu: Das Durchleitungsmodell ermöglicht es, dass Strom direkt vom Anbieter an die Mieter geliefert wird – der Betreiber stellt nur die Infrastruktur. Vor allem für Gewerbeimmobilien kann dies erhebliche Vorteile bringen.
Reicht meine vorhandene Elektroinstallation aus?
Ob die Leistung ausreicht, hängt vom gewünschten Ladebedarf und dem aktuellen Ausbaustand ab. Nutzen Sie unser Tool zur Leistungskalkulation, um erste Szenarien durchzuspielen. Hier geht’s zum Leistungskalkulator
Zusätzlich sollte geklärt werden, ob ein Stromabgriff an bestehenden Unterverteilungen möglich ist. Dies können wir in einem Vor-Ort-Termin oder Ihr Haus-Elektriker für Sie bewerten.
Wie minimiere ich die Installationskosten?
Die genaue Platzierung der Wallboxen hat großen Einfluss auf die Kosten. Wichtige Faktoren sind unter anderem:
Und ehrlich gesagt: noch viele weitere kleine Details.
Im Rahmen unserer Standortanalyse erfassen wir alle relevanten Faktoren und besprechen gemeinsam mit Ihnen die optimalen Stellplätze für die Ladeinfrastruktur.
Welche Genehmigungen sind mit dem Netzbetreiber usw. abzustimmen?
Achtung: In manchen Regionen ist vor Tiefbauarbeiten eine Kampfmittelfreigabe nötig – planen Sie dafür ausreichend Zeit ein.
Was, wenn ich meinen Mieter freie Hand lasse?
Das führt häufig zu Problemen – insbesondere beim Lastmanagement. Wir empfehlen mindestens:
Wir unterstützen Sie dabei, klare Vereinbarungen mit Mieter:innen und Dienstleister:innen zu formulieren. So behalten Sie dort die Kontrolle, wo es zählt.
Was sollte ich tun, wenn einzelne Mieter bereits eigene Ladepunkte installiert haben?
Das ist stark vom Einzelfall abhängig. Wir beraten Sie gern zu den besten Optionen für Ihr Objekt: Kontaktieren Sie uns.
Wir kennen die Besonderheiten von Mehrparteienhäusern, Gewerbeimmobilien und Immobilienportfolios – technisch, rechtlich und wirtschaftlich.
Wir verkaufen keine Hardware und sind keinem Versorger verpflichtet. Unsere Empfehlungen basieren auf Ihrer Situation, nicht auf Verkaufszielen.
Wir denken in Kupfer, Elektronen, Mietverträgen und CO₂-Einsparung – aber vor allem in Euro.
Unser Ziel: den größtmöglichen Mehrwert für Ihre Immobilie bei optimalem Ressourceneinsatz zu erzielen.
Ob Einzellösung oder Komplettpaket: Wir unterstützen Sie in jeder Phase – von der Standortanalyse über Netzabstimmung bis hin zur Abrechnung.

30 Minuten für Ihre Fragen, Ideen und Herausforderungen – kostenlos.
Aufgrund begrenzter Kapazitäten nur wenige Slots pro Woche verfügbar.
In ganz Deutschland gibt es eine Vielzahl von laufenden Förderprogrammen, die sowohl bundesweit als auch auf Landes- oder Stadtebene angeboten werden. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir alle relevanten Fördermöglichkeiten im Bereich des Ausbaus von Ladeinfrastruktur für Sie zusammengestellt.
